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<title>Kochen, Restaurants, Wein und Genuß</title>
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<lastBuildDate>Sat, 02 Apr 2011 10:39:40 +0200</lastBuildDate>
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<title>Ein erstes Mal - ProWein 2011 "Wo ist Günther Jauch?"</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=110</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Die <a href="http://www.prowein.de/">ProWein</a> öffnet sich seit dem letzten Jahr Weinbloggern und bietet für diese gar eigene Programmpunkte an. Am Sonntag war mein erstes Mal auf der ProWein: Erschlagen von Eindrücken, überwältigt von Impressionen und ein wenig ziellos. Bei mehr als 3.600 Ausstellern aus rund 50 Ländern auch kein Wunder. Die Fachbesuchermesse ist Business, es werden Kontakte gepflegt, neue Kunden gewonnen und man zeigt Präsenz.</p><p /><p align="justify">Klar, überall wird Wein verkostet. Die ersten Weine des vielfach diskutierten 2010er Jahrgangs sind abgefüllt und werden ausgeschenkt. Im <a href="http://www.vdp.de/">VDP-Bereich</a> ist in Halle 4 am meisten los, stellen doch hier mitunter die Top-Weingüter Deutschlands aus. Ich stehe gerade am Stand von  <a href="http://www.heymann-loewenstein.com/">Heymann-Löwenstein</a> aus Winnigen an der Mosel als mich ein mit mehreren Kameras bewaffneter Fotograf hektisch fragt: &quot;Haben Sie irgendwo <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/G%C3%BCnther_Jauch">Günther Jauch</a> gesehen? Der soll irgendwo hier sein...&quot; Ja, somit hatte auch die ProWein ihren Glamour, war der Fernsehstar doch leibhaftig als Besitzer seines <a href="https://www.von-othegraven.de/">Weinguts von Othegraven</a> vor Ort. </p> <br /><br /> <p align="justify">Aber zurück zu den Weinen von Heymann-Löwenstein. Eine starke Winzerpersönlichkeit mit grandiosen Weinen - da kann man auch konsequenterweise nur Weine aus 2009 und auch aus 2007 verkosten lassen und dem jüngsten Jahrgang die gewiss nicht verkehrte Ruhe lassen. Einige Faßproben hatte das <a href="http://www.oekonomierat-rebholz.com/">Weingut Ökonomierat Rebholz</a> dabei, die im Mai abgefüllt werden und wiederholt deutlich machten, daß man den Weinen dieses Weinguts einfach viel mehr Zeit, mindestens ein oder zwei Jahre, vorm Trinken gönnen sollte. Besonders gefiel mir von den Faßproben der Riesling &quot;S&quot; vom Buntsandstein.</p><p /><p align="justify">An vielen Stellen wurde schon deutlich, daß der Jahrgang bei Winzern, die hier nicht im Keller extrem dagegengearbeitet hatten, sehr säurebetont ausfällt, aber aufgrund der geringeren Erntemenge dennoch ein hohes Extrakt aufweist. Das ist jetzt völlig wertungsfrei gemeint.</p><p /><p align="justify">Noch ein kurzer Abstecher zum <a href="http://wuertz-wein.de/wordpress/2011/03/15/winepunk-special-guests-wein-anders-auf-der-prowein-2011/">Winepunk</a>, dessen Messeauftritt wohltuend ein wenig aus der Reihe fiel und inmitten der italienschen Weingüter für gute Stimmung sorgte. Viel zu schnell verstrich die Zeit und im Nachgang hätte ich mich gerne gevierteilt und wäre noch gerne hier und da gewesen, aber im nächsten Jahr bietet sich hoffentlich die Möglichkeit zu einem strukturierteren und ausgedehnteren Messebesuch.</p>]]></description>
<pubDate>Sat, 02 Apr 2011 10:39:40 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>ProWein 2011 in Düsseldorf</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=109</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Als Düsseldorfer Genußfreund auf die <a href="http://www.prowein.de/">ProWein</a> quasi vor der Haustür, die sich seit dem letzten Jahr <a href="http://www.weinakademie-berlin.de/prowein-laedt-die-weinblogger-ein">Bloggern öffnet</a>, sollte doch in diesem Jahr klappen, um mit anderen Bloggern und natürlich Winzern und Weinverkäufern in Kontakt zu kommen.</p><p align="justify">Unter &quot;ProWein goes City&quot; finden um die Messe in Düsseldorf auch diverse Veranstaltungen statt, die im Gegensatz zur Fachbesuchermesse für jeden zugänglich sind. Am auffallendsten dürfte das &quot;Weinsensorium&quot; auf dem Burgplatz sein, in dem der Besucher Wein verkosten und etwas über deutschen Wein und seine Anbaugebiete lernen kann. Das ganze ist in dem Fall sogar gratis.</p><p align="justify">In puncto Wein hat sich auch vieles in Richtung <a href="http://twitter.com/">Twitter</a> und <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a>, weg von den klassischen Blogs, bewegt. So ist die Twitterweinverkostung (hashtag #twv) mittlerweile zu einer Institution geworden. Mich findet man bei Twitter als <a href="http://twitter.com/weinreise">&quot;Weinreise&quot;</a>.</p><div class="beitrag"></div><p /><p /> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Fri, 25 Mar 2011 11:49:52 +0100</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>Jürgen sagt...</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=108</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Er hat es wieder getan. Todesmutig! Sich in seinen bequemen PKW oder auf den Drahtesel geschwungen und ab zu <a href="http://www.mcdonalds.de/">McDonald´s</a> um die Ecke in Mönchengladbach gefahren. <em>Zum Mitnehmen oder zum hier essen?</em> Wenn er es denn vorost verkostet hat, brachte er wohlmöglich sein eigenes Besteck mit (&quot;...selbst wenn man den Burger mit Messer und Gabel ißt.&quot;). Vielleicht ja auch McDrive und sich dann zuhause noch korrespondierende Weine ausgedacht. </p><p /><p /><p /><p align="justify">Am Sonntag wich die Vorfreude auf <a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~EDDAED3C67DDB45B49B3616D732714FDB~ATpl~Ecommon~Scontent.html">&quot;Hier spricht der Gast&quot;</a> in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schnell einer Enttäuschung. Nein, es waren diesmal nicht die nervigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fabian_Lange">Lange-Brüder</a>, sondern der wahrhaftige Gastro-Gott, <strong><a href="http://www.juergen-dollase.de/">Jürgen Dollase</a></strong>, der sich mal wieder in kulinarische Untiefen vorgewagt hatte. Das Thema McDonald´s hatte Dollase schon mehrmals aufgegriffen, im September 2005 u.a. in dieser Kolumne oder als er <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E91488B8DBCC54523AC945C7184488708~ATpl~Ecommon~SMed.html">analytisch einen Burger verkostete</a>. Auch <a href="http://www.kfc.de/">Kentucky Fried Chicken</a>, <a href="http://www.subway-sandwiches.de/">Subway</a> und <a href="http://www.starbucks.de/de-de/">Starbucks</a> konnten in der Vergangenheit der kritischen Begutachtung Dollases, der durchaus zugibt, unterwegs manchmal selbst beim Burgerbräter, ob der Lebensmittelsicherheit durch Standardisierung, einen Burger reinzustopfen, wenig überraschend nicht standhalten können.</p><p align="justify" /><p align="justify">Was aber bringt dem Leser das? Warum von dem einen kulinarischen Extrem (hervorragende Dreisterner oder überteuerte Einsternerestaurants)  ins andere (Fastfood, Systemgastronomie) fallen? Das Aufmerksammachen auf gute Restaurants, &quot;normale&quot; Gasthäuser, ja sogar auf einen herausragenden Imbiß oder interessante ethnische Restaurants wäre für die meisten wesentlich interessanter und dem kulinarischen Alltag durchaus näher. Wo ist die gute Alltagsküche, wo das vermeintlich Einfache auf qualitativ hohem Niveau?</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 15:42:38 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>Restaurant "Malathounis" in Stetten</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=107</link>
<description><![CDATA[<script type="text/javascript"><br />
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} catch(err) {}</script><div style="TEXT-ALIGN: justify">Vor gut zwei Jahren, am 25.02.2007,  berichtete <a href="http://www.juergen-dollase.de/">Jürgen Dollase</a> in der <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html">Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung</a> („Hier spricht der Gast“) über das <a style="FONT-WEIGHT: bold" href="http://www.malathounis.de/">Restaurant Malathounis</a> in Stetten im Remstal. Diese sehr freundliche und positive Kritik machte neugierig. So wurde das Restaurant gegoogelt und die Website besucht und alle relevanten Restaurantführer studiert. Das klang spannend und überaus sympathisch, denn Joannis Malathounis, Inhaber und Koch, pflegt eine vorbildliche Internetpräsenz mit aktueller Speisekarte mit Preisen und <a href="http://blog.malathounis.de/">eigenem Blog</a>.<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Hier wirkt jemand, der über den Tellerrand blicken und nicht einen langweiligen, standardisierten Gourmetstiefel herunterkochen will. Sehr aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang der eigene Blog: Die Eheleute Malathounis gehen gerne und gut bei hochdekorierten Kollegen Essen, Joannis beschäftigt sich mit kulinarischen Fragen und läßt sich gerne von Kochbüchern inspirieren. Ferner dokumentiert er jeden Monat fotografisch die Speisekarte, so daß eigene Fotos nicht notwendig waren.<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify"> „Modern Greek Cuisine“ - so lautet die Eigendefinition der angebotenen Küche. Das heißt aber nicht, daß entschlackte Variationen traditioneller griechischer Gerichte, á la Gyros light oder unsere Dolmades, das Ziel sind, sondern mit guten,durchaus griechischen, Grundprodukten ein moderner, leichter, produktnaher und schmackhafter eigener Stil gekocht wird.<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Das Auswärtsspiel von <a href="http://www.bayer04.de/">Bayer04 Leverkusen</a> in Stuttgart bot in Kombination mit der Aussicht auf ein frühlingshaftes Wochenende im quasi an Stuttgart grenzenden Remstal und seinen vielen Weingütern und Städtchen und Dörfern den letzten Impuls, eigene Eindrücke vor Ort zu sammeln.<br /></div> <br /><br /> <div style="TEXT-ALIGN: justify">Die Speisekarte ist mit einem kleinen, dreigängigen (39 Euro) und einem großen, viergängigen  Menü (55 Euro) und wenigen á la carte-Möglichkeiten (3 Vorspeisen, 2 Hauptgerichte, 1 Dessert) bewußt klein gehalten, was neben der Frische natürlich auch dem alleinigen Wirken des Hausherrn in seiner kleinen Küche geschuldet ist. Dazu paßt, daß der Gastraum geschmackvoll und dezent gestaltet ist und bis zu 20 Gästen in einem Service Platz finden. Die Weinkarte umfaßt neben Weinen der Region und weiteren deutschen Weinen logischerweise eine Auswahl der  nicht zu verachtenden griechischen Weine. Eine glasweise Weinbegleitung (18 Euro beim großen Menü) ist auch möglich.<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Nach einer kleinen Einstimmung mit einer ausgebackenen Garnele in einem Sud aus Champignons und getrockneten Nektarinen zum Rosésekt vom Weingut Wöhrwag aus Stuttgart (7 Euro) und einer tollen, selbstgebackenen Brotauswahl (Highlight das Weißbrot mit gegrillter Paprika) und Quark und Oliventapenade folgte der erste Menügang:<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Marinierter Wildlachs / Sardinen-Rilettes / Rhabarber / Petersilien-Tapioka / Joghurt</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Ein schönes, rotes und  festes Stück Fisch, angenehm, dezent-säuerlich mariniert, war wohl proportioniert, um mit der Salzigkeit der herrlich frisch schmeckenden Sardinen-Rilettes, der Säure des Rhabarbers und der Cremigkeit des Joghurts und dem „mouthfeeling“ der Petersilien-Tapioka immer neue Kombinationsmöglichkeiten zu finden. Der dazu servierte, ansonsten recht unauffällige Pinot grigio der<a href="http://www.cantinatramin.it/"> Kellerei Tramin</a> gewann in Kombination an erstaunlicher Tiefe und Aromatik <br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Heuschreckenkrebs / Spargel / Büffelmozzarella / Quarkraviolo mit Basilikum</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Ein Gericht, das dokumentiert, daß hier nicht mit mit Scheuklappen, sondern aufgeschlossen und mutig gekocht wird. In einer Schüssel lagen in einem aufgeschäumten Spargelsud Stücke des auf den Punkt gegarten und sehr frischen Krebses, knackige Spitzen von grünem und weißem (der etwas viel Salz abbekommen hatte) Spargel und Mozzarella allerbester Güte. Das Geschmacksbild war sehr harmonisch, ja süffig, und interessant durch die verschiedenen Konsistenzzustände und gewann durch den Raviolo mit seiner feinen Basilikumnote noch an Tiefe. Der Garage No. 7 des <a href="http://www.garagewinery.de/">Weingut Hammond</a> aus dem Rheingau, eine Cuvée aus Riesling, Grauburgunder und Chardonnay wußte dazu mit seinem weichen, fruchtigen Aromenspiel zu gefallen.<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Lammrücken mit Naturjus / Lammmoussaká / Safranschalotten / Couscous mit Meerrettich, Curry und Walnuß</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Kurzgebratenes mit geschmortem Fleisch zu kombinieren hat mittlerweile vielerorts eine oftmals mehr oder erfolgreichen Verwendung gefunden. Hier fügte es sich hervorragend zusammen. Der üblicherweise sehr mächtige Auflauf Moussaká war leicht und wirkte im Geschmack sehr transparent und verlieh dem Lammrücken eine schöne, würzige Tiefe. Das recht klassisch-griechisch-mediterrane Geschmacksbild wurde durch die Safranschalotten und die „exotische“ Würzung des Couscous erheblich erweitert. Der „Banfalu“, eine Cuvée aus Blauer Zweigelt, Merlot, Cabernet Sauvignon und Cabernet franc, von <a href="http://www.sepp-moser.at/">Sepp Moser</a> vom Neusiedler See begleitete den Gang mit seiner dunkelbeerigen Frucht und seiner durchaus vom Holz geprägten Samtigkeit gut.<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Olivenölschokolade / „Rosmarinsand“ / Zitronencreme / Blutorangensorbet</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Feines, leichtes und erfrischendes Dessert. Hier kann der Gast die zart schmelzende Schokolade, die zwischen Gebäckplatten geschichtet ist, selbst mit dem „Rosmarinsand“ (Rosmarin, Nüsse und Zucker gemahlen) würzen und mit der luftigen und feinsäuerlichen Zitronencreme als Texturgeber genießen. Zwischendurch erfrischt das angenehm herbe Sorbet die Geschmacksnerven. Die 2003er Riesling Auslese des <a href="http://www.weingut-knod.de/">Weinguts Paul Knod</a> von der Mosel war ein unauffälliger Begleiter. Pur genossen dominierte eine Süße, die Frucht und dezente Säure überlagerte. Im Gesamtbild ergab sich  kein längerer Abgang.<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Nach einer rustikal-schwäbischen Völlerei am Freitag Abend ging es samstags abends nochmals ins Malathounis gehen, um das kleine Menü, ergänzt um eine á la carte-Vorspeise zu genießen. Zu einem sehr interessanten Aperitif, Passionsfruchtmark, Zuckersirup und Ouzu mit Prosecco aufgegossen, gab eine Garnele in Katafifäden auf marinierten Bohnen und Granatapfelkernen. Das Essen begleitete ein Weißwein von Palivou, der Anemos aus der Roditis Traube, ein leichter, fruchtig-frischer Sommerwein.<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Bauernsalat / geräucherter Aal / Fetakäse / Zwiebel / Paprika / Tomate / Avocado / Gurke / Olive</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Das könnte ich jeden Tag im Frühjahr/Sommer als Vorspeise oder kleinen Snack zwischendurch essen. Frisches Geschmacksbild, eine gewisse Leichtigkeit und aromatische Würze. In der Mitte des Tellers ein größerer Löffel Avocadocreme, getoppt von einer Nocke griechischen Joghurt, dazu gedörrte Strauch-Tomaten, geröstete Paprika mit Sesam, kleine, geschmorte Perlzwiebeln in Essig eingelegt, glasierte Gurke mit etwas Kurkuma, Fetakäse und geräucherter Aal mit Fischrogen. Das war quasi griechicher Bauernsalat dekonstruiert, ohne aber in die molekulare Trickkiste greifen zu müssen, sondern vertrauend auf den Produktgeschmack neu interpretiert. Und die Kombination Aal und Feta paßt überraschend gut zusammen.<br /></div><br style="FONT-WEIGHT: bold" /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Mit Sternanis und Ouzo gebeizte Königsmakrele / Meersalz-Essigschokolade / Ziegenquark / Knollensellerie </span>(zusätzlicher Gang)<br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Das Fischaroma hatte einen etwas schweren Stand gegen die Beize. Die Textur der Makrele war in Ordnung, nur behielt beispielsweise der Wildlachs zwei Abende zuvor mehr von seinem Eigengeschmack. Mögen die einzelnen Elemente in einem Gericht wild klingen, fügten sich sich auf spannende Art zusammen und waren sehr bewußt eingesetzt, forderten aber vom Esser das Probieren verschiedener Kombinationen.<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Jakobsmuscheln / Kalbskutteln / Paprika / Pfifferlinge / Kartoffeln</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Ein sehr mildes Gericht, das sich erst nach leichtem Abkühlenlassen ein wenig mehr öffnete. Drei perfekt gebratene Jakobsmuscheln auf Kalbskutteln in einer sehr dezenten Paprikabrühe mit Pfifferlingen wurden von gekräuterten Salzkartoffeln begleitet. Verglichen mit dem Geschmacksfeuerwerk des ersten Abends und dem Bauernsalat konnte dieses Gericht nicht vollständig mithalten.<br /></div><br /><span style="FONT-WEIGHT: bold">Marzipan-Grissini / Milchkaramell / Brombeeren / Haselnußeis</span><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Eine Filo-Teigrolle gefüllt mit gutem Marzipan und das Milchkaramell standen mit ihrer Süße in guter griechischer Tradition. Die Früchte und das sehr gute Haselnußeis bildeten dazu den Gegenpol. Manchmal kann und muß man auch einfach mal schlicht und ergreifend schreiben: es hat gut geschmeckt...<br /></div><br /><div style="TEXT-ALIGN: justify">Der ansonsten von mir durchaus geschätzte Vincent Klink muß wohl kurzfristig vergessen haben, daß er hervorragende, griechisch inspiriere Küche quasi vor seiner Haustüre bekommen kann, als er im Zuge der Finanzkrise Griechenlands befragt wurde und sich despektierlich über griechische Restaurants äußerte: Er verbitte sich auf seinen Lesereisen Reservierungen in hellenischer Gastronomie. Das Malathounis ist ein Restaurant das auch vielen Großstädten gut zu Gesicht stehen würde und auch in Griechenland eine Zier wäre. Das Restaurant hat aktuell 15 Punkte im <a href="http://www.gaultmillau.de/restaurants/Restaurants/71394,_MALATHOUNIS/528/">Gault Millau</a>, ein Stern im <a href="http://www.viamichelin.de/"><span style="TEXT-DECORATION: underline">Guide Michelin</span></a> wäre durchaus verdient.<br /></div><br />]]></description>
<pubDate>Thu, 22 Apr 2010 22:28:13 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>Twitter #stantonytest - St. Antony Weingut aus Nierstein / Rheinhessen</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=106</link>
<description><![CDATA[<img src="http://data.blogg.de/1100252/images/Wein.jpg" /> <div style="TEXT-ALIGN: justify">Wenn die Jungs von <a href="http://www.st-antony.de/"><strong>Weingut St. Antony</strong></a> erreichen wollten, daß ich mich erst sommerlich fühlte (Montag) und heute der Wein optimal zum endlich mal frühlingshaften Wetter paßte und die Gedanken auf meine Terrasse oder meinen Balkon sehnsüchtig gerichtet sind, haben sie ihr Ziel erreicht. War die Intention einen potentiellen Abnehmer ihrer Weine zu finden, ist die Erreichung dieses Ziels gar nícht so unrealistisch. Wollten sie gutes tun, so gaben sie mir gutes zu trinken und somit gutes zu berichten.<br /><br />Neue Möglichkeiten bieten neue Chancen. <a href="http://www.twitter.com/">Twitter</a>, <a href="http://www.facebook.com/">Facebook</a> oder dieses nervige <a href="http://www.xing.de/">Xing</a> - mittlerweile nutzen auch einige Weingüter alle potentiellen Vertriebskanäle des Internets aus.<br /></div> <br /><br /> <p>Das Weingut bot seinen Followern bei Twitter an, vorab kostenlos zwei Weine zu bekommen und zu verkosten. Einher ging der Wunsch, daß die  Blogger oder Twitterer ihre Eindrücke auf den Kanälen des web 2.0 publik machten. Auf die Post ist kein Verlaß, denn mein Paket kam mit Verspätung, so daß ich die Weine später als geplant verkosten konnte. Das Paket enthielt die frisch abgefüllten Weine, den <em>Rosé 2009</em> und den <em>Riesling &quot;Bodenschatz&quot; 2009</em>. Zwei Weine die Lust auf den neuen Jahrgang machen!<br /><br />Am Montag mußte als erster der Rosé 'dran glauben. Der Wein stammt aus Trauben aus Umstellung auf ökologischen Landbau und hat 12 Volumenprozent Alkohol. &quot;Frischer Rosé mit Beerenduft&quot; auf dem, wie ich finde, etwas billig wirkenden Rückenettikett trifft es sehr gut. Der lachsfarbende Wein hinterläßt in der Nase ein Aroma von Beeren, bei dem der Eindruck von Erdbeere überwiegt. Etwas vorgorenes Obst, ein wenig Apfelmost und Hefe schwingt mit. Dies ist wahrscheinlich der Jugendlichkeit und jüngst erfolgten Abfüllung geschuldet, die sich auch durch leichte Kohlensäure bemerkbar macht. Im Geschmack wird der Rotweincharakter wahrlich nicht verleugnet, hinzu kommt aber eine frische, ja zitrusartige Note. Der Wein hat eine volle Frucht, die mit einer durchaus präsenten Säure einhergeht. Der Wein ist trocken, aber ein Eindruck von Restsüße stellt sich ein. Mein Tipp: Den Wein noch ein wenig Zeit gönnen und dann zum Grillen oder Ausspannen auf der Terrasse genießen und die Sonne untergehen lassen, wenn die Hitze sich legt.<br /><br />Der Riesling &quot;Bodenschatz&quot; gefiel mir besser als der  Rosé. Natürlich auch sehr jung, aber durchaus mit Potential, sich ab dem Frühsommer auch zu einem Klassebegleiter herrlicher Abende zu mausern. Goldgelben in der Farbe verströmt der Wein das Aroma von Steinfrüchten, insbesondere von Nektarinen. Die Beschreibung &quot;Unser animierender Riesling aus dem Roten Hang&quot; trifft es eigentlich ziemlich gut. Denn die ausgeprägte Frucht, die harmonische, dezente Säure, ja sogar die noch etwas ausgeprägten Hefenoten gepaart mit einer gewissen Mineralik verlocken zum Weitertrinken, so daß dieser Wein mit seinen angenehmen 12,5 Volumenprozent Alkohol den ersten Abend nicht überlebte.</p><p /><p>Klasse Aktion!<br /><br /><br /></p>]]></description>
<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 21:21:02 +0100</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>"Pepperchiefs" - mittags satt und zufrieden in Düsseldorf</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=105</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Angeregt durch den lesenswerten Nachbarschafts-blog <a href="http://www.flingern.net/2010/03/pepperchiefs-das-highlight-des-tages/">flingern.net</a> wurde spontan ein Mittagessen bei den <strong><a href="http://www.pepperchiefs.com/">Pepperchiefs</a></strong>, einer Mittagstischadresse auf der mehr oder minder charmanten Birkenstraße in Düsseldorf-Flingern eingeschoben. Nur mittags deshalb, weil die Köche, die nach Aussage auf ihrer website über Sterneerfahrung verfügen, sonst für Catering und Veranstaltungen buchbar sind. Etwas provisorisch wirkt der Gastraum auch, was aber durch die Freundlichkeit durchaus seinen Charme hat.</p><p align="justify" /><p align="justify" /><p align="justify">Die täglich wechselnde Gerichte kann man im Lokal verzehren oder mitnehmen. Bei Preisen zwischen 5-10 Euro und sehr ordentlichen Portionen gefiel vorallendingen der sehr gute Geschmack des &quot;Test&quot;-Gerichts, eines Carribean Stews mit Hühnchenfilet mit Süßkartoffeln und einer extra Schüssel Reis. Irgendetwas fruchtiges hätte noch dabei sein können, dann wäre es perfekt gewesen.</p><p align="justify" /><p align="justify" /><p align="justify" /><p align="justify">Wiederbesuch garantiert.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 16 Mar 2010 21:39:32 +0100</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>Jürgen sagt...</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=104</link>
<description><![CDATA[<p>So, der Jürgen war auch im <strong><a href="http://www.kult-restaurant.de/">Kult</a></strong> in Bergisch Gladbach, wie man am Sonntag in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung <a title="leider kostenplichtig / nur im Abonnement" href="http://www.faz.net/IN/INtemplates/faznet/default.asp?tpl=common/zwischenseite.asp&dx2={AC0CDE3B-BF04-78FC-3FFF-462017D45EB7}&rub={DDB5B237-3A7C-48BD-BB66-1B77C72A38ED}">lesen</a> konnte.</p><p>Die Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit meinen Bericht <a href="/eintrag.php?id=97">hier</a>. Aber es macht Spaß, wenn man schon selber da war und danach Deutschlands größter Restaurantkritiker über seine Erlebnisse berichtet.</p> <br /><br /> ]]></description>
<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 17:02:17 +0100</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>"Schlemmer"-Veranstaltungen - neue Rubrik</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=103</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Vorab: grundsätzlich halte ich nichts von diesen Veranstaltungen, gehe aber ab und an hin. Für die Gastronomen mag es als PR-Maßnahme und sogar -aufgrund der Kalkulierbarkeit- als Ertragsquelle attraktiv sein. Ich finde das alles zwar nicht ganz so schlimm wie Gutscheinbücher für Restaurantbesuche, aber diese Angebote erinnern mich  doch an Pauschalurlaub mit &quot;all inclusive&quot;. Aber auch da mag es Perlen geben, die man ebenso wie bei den folgenden Veranstaltungen suchen und finden (lassen) muß!</p> <br /><br /> <p align="justify">In Essen findet ab Freitag, 04. Spetember bis zum 18. Oktober 2009 das Restaurant-Karussell statt, über das <a href="/eintrag.php?id=32">hier</a> schon berichtet wurde. Veranstaltet und organisiert wird die Aktion von <a href="http://www.essen-geniessen.de/">&quot;Essen geniessen&quot;</a> , die auch verantwortlich für die Essener &quot;Gourmet-Meile&quot; sind, die <a href="/eintrag.php?id=22">hier</a> thematisiert wurde. Besonders empfehlenswert ist das <a href="http://www.restaurant-hannappel.de/">Restaurant Hannappel</a>, das ein viergängiges Menü inklusiver der begleitenden Weine für 42,00 Euro anbietet. Zum gleichen Preis kann man bei der Rüttenscheider <a href="http://www.restaurant-schote.de/">Schote</a> einkehren, bei der mit <a href="http://www.kochende-leidenschaft.de/leidenschaft/koeche/portraits/nelson.html">Nelson Müller</a> ein aus dem TV bekannter Koch das Restaurant quasi im Zuge des Karoussells übernimmt. Weitere hochwertige Teilnehmer sind u.a. das <a href="http://www.la-grappa.de/">La Grappa</a>, die <a href="http://www.hotel-residence.de/page13/page13.html">Residence</a>, der <a href="http://www.restaurant-koelner-hof.de/">Kölner Hof</a> und das <a href="http://www.hugenpoet.de/">Nero</a>. Man sieht sich!</p><p align="justify"> </p><p align="justify">Natürlich kann Düsseldorf mit seiner <a href="/eintrag.php?id=9">Tour de menu gusto</a> (11.09.-04.10.2009) der Agentur <a href="http://www.rheinlust.de/">Rheinlust</a> beim Speiseangebot der hiesigen Gastronomie fast spielend leicht mithalten. Preislich ist´s aber nicht mehr &quot;Ruhrpott&quot;, sondern &quot;Düsseldorf&quot; und im ein oder anderen Fall überzogen. In den Menüpreisen sind auch die begleitenden Weine nicht enthalten, so daß hier das Essen in Essen gewinnt. Aber auch hier habe ich meine Rosinen herausgepickt, bei denen als erstes das <a href="http://www.restaurant-victorian.de/">Victorian</a> zu nennen ist. Ein 5-Gang Menü für 69,00 Euro - da kann der Tip nur lauten: Hingehen und sich was gönnen! Dann das <a href="http://www.haus-stemberg.de/">Haus Stemberg</a>, das ein nett zu lesendes regionales Menü offeriert. Das wird bestimmt so gut munden wie <a href="/eintrag.php?id=86">hier</a>. Besucht wird vielleicht auch der <a href="http://www.trattoria-gallo-nero.de/">Gallo Nero</a>, denn für 24,50 Euro kann man da sicher nichts falsch machen. </p><p align="justify">Save the date!</p><p align="justify">Man sieht sich!</p>]]></description>
<pubDate>Tue, 01 Sep 2009 13:27:58 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>"Victorian" in Düsseldorf revisited</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=102</link>
<description><![CDATA[<p>Mittags, einfach so...</p><p><font face="Courier New">* Thunfisch<br />  Avocado· grüner Apfel· Koriander<br /><br />* Steinbutt<br />  Champagner· Fenchel· Schnittlauch<br /><br />* Seeteufel<br />  Merguez· Kartoffel· Coco-Bohnen·Pulpo<br /><br />* Kaiserschmarrn<br />  Heidelbeeren· Vanille</font></p><p align="justify">War so gut, wie es klingt. Ziemlich leer war allerdings das Restaurant, der Magen aber wurde für einen Mittag angenehm gefüllt durch die geschmacksintensive Küche von Volker Drkosch, die ohne viel Butter, Sahne und schwere Saucen auskommt. Das ganze zu einem vernünfigem Preis von 48,00 Euro mit überzogenen 9,00 Euro für ein Glas Wein.</p><p align="justify" /><p align="justify">Ein <a href="http://www.restaurant-victorian.de/front_content.php?idart=228">Tip</a>: Das Victorian nimmt an der unsäglichen Tour de gusto der Agentur Rheinlust statt und bietet für 69 Euro ein wahrhaft stattliches Menü an. Man sieht sich!!!! Und der Blog lebt auch noch!!!!</p> <br /><br /> <p />]]></description>
<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 13:52:54 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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<title>Restaurant "Mythos" ("Sergiani") in Leverkusen</title>
<link>http://speisundtrank.blogg.de/eintrag.php?id=101</link>
<description><![CDATA[<p align="justify">Heißt das Restaurant jetzt noch <a href="http://www.mythos-restaurant.de/">&quot;Mythos&quot;</a> oder doch &quot;Sergiani&quot;, wie die jüngst eröffnete Kölner Depandance, in der <a href="http://www.wdr5.de/team/helmut-gote.html">Helmut Gote</a>, der Restaurantkritiker des Kölner Stadt-Anzeiger und WDR-Radio-Koch, zuletzt essen war und <a href="http://www.ksta.de/html/artikel/1231173634505.shtml">hier</a> darüber berichtete?</p><p /><p align="justify">Egal, denn das Essen war gut. Ein wenig Urlaubsfeeling in <a href="http://www.leverkusen.de/">Leverkusen</a>. Warum auch nicht... ?!? Daß es so ist, liegt natürlich am Essen. Schon die <a href="http://www.mythos-restaurant.de/speisekarte.htm">Speisekarte</a> bietet (mittlerweile) nicht die übliche Auswahl der hier üblichen Fleischbergen und Grilltellern, sondern etwas spezifischeres und authentischeres : Mezedes oder eben griechische Tapas. Denn das tolle -nicht nur beim Essen in Griechenland- ist das gemeinsame Bestellen vieler Gerichte, die einfach in die Tischmitte gestellt werden und sich jeder bedienen kann. Hinzu kommt eine ambitioniert zusammengestellte Karte mit griechischen Weinen.</p> <br /><br /> <p align="justify">Zu Vergleichszwecken mußte natürlich Tzatiki (3,80 Euro) sein, welches sehr natürlich und frisch wirkte. Gut ausgewogen die Balance zwischen Joghurt, Gurke und Knoblauch. Von den kalten Vorspeisen gab es weiter die gegrillte Spitzpaprika mit Tomatensauce, die fast einem kalten Ratatouille ähnelte und hervorragend zum fast tropischen Wetter paßte.</p><p /><p align="justify">Von den warmen Mezedes gibt es einfache Ausführungen, aber auch handwerklich komplexere Varianten mit Preisen zwischen vier und acht Euros. Die Spanakokambanes (5,50 Euro), Spinatbällchen mit frischer Minze und Schafskäse gefüllt und ausgebacken, wurden mit einem ziemlich knoblauchhaltiger Sauce serviert, waren aber sehr gut und dennoch fein abgeschmeckt. Bei den Dolmadakia nach Art des Hauses (7,50 Euro) gefielen die mit Gehacktem und Kräutern gefüllten Weinblätter sehr gut, nur die, vielleicht doch nicht ganz hausgemachte, Sauce hollandaise hatten die, im wahrsten Sinne des Wortes, Prachtstücke gar nicht nötig.</p><p align="justify" /><p align="justify" /><p align="justify" /><p align="justify" /><p /><p /><p align="justify">Frisch und von typisch griechischer Einfachheit und dennoch köstlichen Geschmacks waren die melierten und gebratenen Sardellen, die man nur mit Zitronensaft betäufeln mußte, um sich nicht mehr in der Farbenstadt zu fühlen.</p><p align="justify">Desweiteren fanden erst auf dem Tisch und dann im Magen gebratenen Riesengarnelen und Lammspieß in Rotweinsauce ihren berechtigten Platz. Dazu ein Glas griechischen Weißweins oder ein frisches <a href="http://www.frueh.de/">Früh Kölsch</a>....perfekt! Vielleicht sollte Theofanis Gekas, seines Zeichens ünglücklich agierender Stürmer in Diensten von <a href="http://www.bayer04.de/">Bayer04 Leverkusen</a>, hier einkehren und ein wenig Heimat finden und viele, viele Tore erzielen.</p>]]></description>
<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 22:24:14 +0200</pubDate>
<dc:creator>weinreise</dc:creator>
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