logoblogg.de • Elektrische Zigarette 

Samstag, 02.04.2011

Ein erstes Mal - ProWein 2011 "Wo ist Günther Jauch?"

Die ProWein öffnet sich seit dem letzten Jahr Weinbloggern und bietet für diese gar eigene Programmpunkte an. Am Sonntag war mein erstes Mal auf der ProWein: Erschlagen von Eindrücken, überwältigt von Impressionen und ein wenig ziellos. Bei mehr als 3.600 Ausstellern aus rund 50 Ländern auch kein Wunder. Die Fachbesuchermesse ist Business, es werden Kontakte gepflegt, neue Kunden gewonnen und man zeigt Präsenz.

Klar, überall wird Wein verkostet. Die ersten Weine des vielfach diskutierten 2010er Jahrgangs sind abgefüllt und werden ausgeschenkt. Im VDP-Bereich ist in Halle 4 am meisten los, stellen doch hier mitunter die Top-Weingüter Deutschlands aus. Ich stehe gerade am Stand von  Heymann-Löwenstein aus Winnigen an der Mosel als mich ein mit mehreren Kameras bewaffneter Fotograf hektisch fragt: "Haben Sie irgendwo Günther Jauch gesehen? Der soll irgendwo hier sein..." Ja, somit hatte auch die ProWein ihren Glamour, war der Fernsehstar doch leibhaftig als Besitzer seines Weinguts von Othegraven vor Ort. 

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Freitag, 25.03.2011

ProWein 2011 in Düsseldorf

Als Düsseldorfer Genußfreund auf die ProWein quasi vor der Haustür, die sich seit dem letzten Jahr Bloggern öffnet, sollte doch in diesem Jahr klappen, um mit anderen Bloggern und natürlich Winzern und Weinverkäufern in Kontakt zu kommen.

Unter "ProWein goes City" finden um die Messe in Düsseldorf auch diverse Veranstaltungen statt, die im Gegensatz zur Fachbesuchermesse für jeden zugänglich sind. Am auffallendsten dürfte das "Weinsensorium" auf dem Burgplatz sein, in dem der Besucher Wein verkosten und etwas über deutschen Wein und seine Anbaugebiete lernen kann. Das ganze ist in dem Fall sogar gratis.

In puncto Wein hat sich auch vieles in Richtung Twitter und Facebook, weg von den klassischen Blogs, bewegt. So ist die Twitterweinverkostung (hashtag #twv) mittlerweile zu einer Institution geworden. Mich findet man bei Twitter als "Weinreise".

Montag, 26.04.2010

Jürgen sagt...

Er hat es wieder getan. Todesmutig! Sich in seinen bequemen PKW oder auf den Drahtesel geschwungen und ab zu McDonald´s um die Ecke in Mönchengladbach gefahren. Zum Mitnehmen oder zum hier essen? Wenn er es denn vorost verkostet hat, brachte er wohlmöglich sein eigenes Besteck mit ("...selbst wenn man den Burger mit Messer und Gabel ißt."). Vielleicht ja auch McDrive und sich dann zuhause noch korrespondierende Weine ausgedacht. 

Am Sonntag wich die Vorfreude auf "Hier spricht der Gast" in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schnell einer Enttäuschung. Nein, es waren diesmal nicht die nervigen Lange-Brüder, sondern der wahrhaftige Gastro-Gott, Jürgen Dollase, der sich mal wieder in kulinarische Untiefen vorgewagt hatte. Das Thema McDonald´s hatte Dollase schon mehrmals aufgegriffen, im September 2005 u.a. in dieser Kolumne oder als er analytisch einen Burger verkostete. Auch Kentucky Fried Chicken, Subway und Starbucks konnten in der Vergangenheit der kritischen Begutachtung Dollases, der durchaus zugibt, unterwegs manchmal selbst beim Burgerbräter, ob der Lebensmittelsicherheit durch Standardisierung, einen Burger reinzustopfen, wenig überraschend nicht standhalten können.

Was aber bringt dem Leser das? Warum von dem einen kulinarischen Extrem (hervorragende Dreisterner oder überteuerte Einsternerestaurants)  ins andere (Fastfood, Systemgastronomie) fallen? Das Aufmerksammachen auf gute Restaurants, "normale" Gasthäuser, ja sogar auf einen herausragenden Imbiß oder interessante ethnische Restaurants wäre für die meisten wesentlich interessanter und dem kulinarischen Alltag durchaus näher. Wo ist die gute Alltagsküche, wo das vermeintlich Einfache auf qualitativ hohem Niveau?

Donnerstag, 22.04.2010

Restaurant "Malathounis" in Stetten


Vor gut zwei Jahren, am 25.02.2007,  berichtete Jürgen Dollase in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung („Hier spricht der Gast“) über das Restaurant Malathounis in Stetten im Remstal. Diese sehr freundliche und positive Kritik machte neugierig. So wurde das Restaurant gegoogelt und die Website besucht und alle relevanten Restaurantführer studiert. Das klang spannend und überaus sympathisch, denn Joannis Malathounis, Inhaber und Koch, pflegt eine vorbildliche Internetpräsenz mit aktueller Speisekarte mit Preisen und eigenem Blog.

Hier wirkt jemand, der über den Tellerrand blicken und nicht einen langweiligen, standardisierten Gourmetstiefel herunterkochen will. Sehr aufschlußreich ist in diesem Zusammenhang der eigene Blog: Die Eheleute Malathounis gehen gerne und gut bei hochdekorierten Kollegen Essen, Joannis beschäftigt sich mit kulinarischen Fragen und läßt sich gerne von Kochbüchern inspirieren. Ferner dokumentiert er jeden Monat fotografisch die Speisekarte, so daß eigene Fotos nicht notwendig waren.

 „Modern Greek Cuisine“ - so lautet die Eigendefinition der angebotenen Küche. Das heißt aber nicht, daß entschlackte Variationen traditioneller griechischer Gerichte, á la Gyros light oder unsere Dolmades, das Ziel sind, sondern mit guten,durchaus griechischen, Grundprodukten ein moderner, leichter, produktnaher und schmackhafter eigener Stil gekocht wird.

Das Auswärtsspiel von Bayer04 Leverkusen in Stuttgart bot in Kombination mit der Aussicht auf ein frühlingshaftes Wochenende im quasi an Stuttgart grenzenden Remstal und seinen vielen Weingütern und Städtchen und Dörfern den letzten Impuls, eigene Eindrücke vor Ort zu sammeln.
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Donnerstag, 18.03.2010

Twitter #stantonytest - St. Antony Weingut aus Nierstein / Rheinhessen

Wenn die Jungs von Weingut St. Antony erreichen wollten, daß ich mich erst sommerlich fühlte (Montag) und heute der Wein optimal zum endlich mal frühlingshaften Wetter paßte und die Gedanken auf meine Terrasse oder meinen Balkon sehnsüchtig gerichtet sind, haben sie ihr Ziel erreicht. War die Intention einen potentiellen Abnehmer ihrer Weine zu finden, ist die Erreichung dieses Ziels gar nícht so unrealistisch. Wollten sie gutes tun, so gaben sie mir gutes zu trinken und somit gutes zu berichten.

Neue Möglichkeiten bieten neue Chancen. Twitter, Facebook oder dieses nervige Xing - mittlerweile nutzen auch einige Weingüter alle potentiellen Vertriebskanäle des Internets aus.
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Dienstag, 16.03.2010

"Pepperchiefs" - mittags satt und zufrieden in Düsseldorf

Angeregt durch den lesenswerten Nachbarschafts-blog flingern.net wurde spontan ein Mittagessen bei den Pepperchiefs, einer Mittagstischadresse auf der mehr oder minder charmanten Birkenstraße in Düsseldorf-Flingern eingeschoben. Nur mittags deshalb, weil die Köche, die nach Aussage auf ihrer website über Sterneerfahrung verfügen, sonst für Catering und Veranstaltungen buchbar sind. Etwas provisorisch wirkt der Gastraum auch, was aber durch die Freundlichkeit durchaus seinen Charme hat.

Die täglich wechselnde Gerichte kann man im Lokal verzehren oder mitnehmen. Bei Preisen zwischen 5-10 Euro und sehr ordentlichen Portionen gefiel vorallendingen der sehr gute Geschmack des "Test"-Gerichts, eines Carribean Stews mit Hühnchenfilet mit Süßkartoffeln und einer extra Schüssel Reis. Irgendetwas fruchtiges hätte noch dabei sein können, dann wäre es perfekt gewesen.

Wiederbesuch garantiert.

Dienstag, 19.01.2010

Jürgen sagt...

So, der Jürgen war auch im Kult in Bergisch Gladbach, wie man am Sonntag in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lesen konnte.

Die Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit meinen Bericht hier. Aber es macht Spaß, wenn man schon selber da war und danach Deutschlands größter Restaurantkritiker über seine Erlebnisse berichtet.

Dienstag, 01.09.2009

"Schlemmer"-Veranstaltungen - neue Rubrik

Vorab: grundsätzlich halte ich nichts von diesen Veranstaltungen, gehe aber ab und an hin. Für die Gastronomen mag es als PR-Maßnahme und sogar -aufgrund der Kalkulierbarkeit- als Ertragsquelle attraktiv sein. Ich finde das alles zwar nicht ganz so schlimm wie Gutscheinbücher für Restaurantbesuche, aber diese Angebote erinnern mich  doch an Pauschalurlaub mit "all inclusive". Aber auch da mag es Perlen geben, die man ebenso wie bei den folgenden Veranstaltungen suchen und finden (lassen) muß!

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Montag, 31.08.2009

"Victorian" in Düsseldorf revisited

Mittags, einfach so...

* Thunfisch
  Avocado· grüner Apfel· Koriander

* Steinbutt
  Champagner· Fenchel· Schnittlauch

* Seeteufel
  Merguez· Kartoffel· Coco-Bohnen·Pulpo

* Kaiserschmarrn
  Heidelbeeren· Vanille

War so gut, wie es klingt. Ziemlich leer war allerdings das Restaurant, der Magen aber wurde für einen Mittag angenehm gefüllt durch die geschmacksintensive Küche von Volker Drkosch, die ohne viel Butter, Sahne und schwere Saucen auskommt. Das ganze zu einem vernünfigem Preis von 48,00 Euro mit überzogenen 9,00 Euro für ein Glas Wein.

Ein Tip: Das Victorian nimmt an der unsäglichen Tour de gusto der Agentur Rheinlust statt und bietet für 69 Euro ein wahrhaft stattliches Menü an. Man sieht sich!!!! Und der Blog lebt auch noch!!!!

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Freitag, 03.07.2009

Restaurant "Mythos" ("Sergiani") in Leverkusen

Heißt das Restaurant jetzt noch "Mythos" oder doch "Sergiani", wie die jüngst eröffnete Kölner Depandance, in der Helmut Gote, der Restaurantkritiker des Kölner Stadt-Anzeiger und WDR-Radio-Koch, zuletzt essen war und hier darüber berichtete?

Egal, denn das Essen war gut. Ein wenig Urlaubsfeeling in Leverkusen. Warum auch nicht... ?!? Daß es so ist, liegt natürlich am Essen. Schon die Speisekarte bietet (mittlerweile) nicht die übliche Auswahl der hier üblichen Fleischbergen und Grilltellern, sondern etwas spezifischeres und authentischeres : Mezedes oder eben griechische Tapas. Denn das tolle -nicht nur beim Essen in Griechenland- ist das gemeinsame Bestellen vieler Gerichte, die einfach in die Tischmitte gestellt werden und sich jeder bedienen kann. Hinzu kommt eine ambitioniert zusammengestellte Karte mit griechischen Weinen.

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