Donnerstag, 18.03.2010
Twitter #stantonytest - St. Antony Weingut aus Nierstein / Rheinhessen
Neue Möglichkeiten bieten neue Chancen. Twitter, Facebook oder dieses nervige Xing - mittlerweile nutzen auch einige Weingüter alle potentiellen Vertriebskanäle des Internets aus.
Dienstag, 16.03.2010
"Pepperchiefs" - mittags satt und zufrieden in Düsseldorf
Angeregt durch den lesenswerten Nachbarschafts-blog flingern.net wurde spontan ein Mittagessen bei den Pepperchiefs, einer Mittagstischadresse auf der mehr oder minder charmanten Birkenstraße in Düsseldorf-Flingern eingeschoben. Nur mittags deshalb, weil die Köche, die nach Aussage auf ihrer website über Sterneerfahrung verfügen, sonst für Catering und Veranstaltungen buchbar sind. Etwas provisorisch wirkt der Gastraum auch, was aber durch die Freundlichkeit durchaus seinen Charme hat.
Die täglich wechselnde Gerichte kann man im Lokal verzehren oder mitnehmen. Bei Preisen zwischen 5-10 Euro und sehr ordentlichen Portionen gefiel vorallendingen der sehr gute Geschmack des "Test"-Gerichts, eines Carribean Stews mit Hühnchenfilet mit Süßkartoffeln und einer extra Schüssel Reis. Irgendetwas fruchtiges hätte noch dabei sein können, dann wäre es perfekt gewesen.
Wiederbesuch garantiert.
Dienstag, 19.01.2010
Jürgen sagt...
So, der Jürgen war auch im Kult in Bergisch Gladbach, wie man am Sonntag in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung lesen konnte.
Die Erkenntnisse decken sich weitestgehend mit meinen Bericht hier. Aber es macht Spaß, wenn man schon selber da war und danach Deutschlands größter Restaurantkritiker über seine Erlebnisse berichtet.
Dienstag, 01.09.2009
"Schlemmer"-Veranstaltungen - neue Rubrik
Vorab: grundsätzlich halte ich nichts von diesen Veranstaltungen, gehe aber ab und an hin. Für die Gastronomen mag es als PR-Maßnahme und sogar -aufgrund der Kalkulierbarkeit- als Ertragsquelle attraktiv sein. Ich finde das alles zwar nicht ganz so schlimm wie Gutscheinbücher für Restaurantbesuche, aber diese Angebote erinnern mich doch an Pauschalurlaub mit "all inclusive". Aber auch da mag es Perlen geben, die man ebenso wie bei den folgenden Veranstaltungen suchen und finden (lassen) muß!
Montag, 31.08.2009
"Victorian" in Düsseldorf revisited
Mittags, einfach so...
* Thunfisch
Avocado· grüner Apfel· Koriander
* Steinbutt
Champagner· Fenchel· Schnittlauch
* Seeteufel
Merguez· Kartoffel· Coco-Bohnen·Pulpo
* Kaiserschmarrn
Heidelbeeren· Vanille
War so gut, wie es klingt. Ziemlich leer war allerdings das Restaurant, der Magen aber wurde für einen Mittag angenehm gefüllt durch die geschmacksintensive Küche von Volker Drkosch, die ohne viel Butter, Sahne und schwere Saucen auskommt. Das ganze zu einem vernünfigem Preis von 48,00 Euro mit überzogenen 9,00 Euro für ein Glas Wein.
Ein Tip: Das Victorian nimmt an der unsäglichen Tour de gusto der Agentur Rheinlust statt und bietet für 69 Euro ein wahrhaft stattliches Menü an. Man sieht sich!!!! Und der Blog lebt auch noch!!!!
Freitag, 03.07.2009
Restaurant "Mythos" ("Sergiani") in Leverkusen
Heißt das Restaurant jetzt noch "Mythos" oder doch "Sergiani", wie die jüngst eröffnete Kölner Depandance, in der Helmut Gote, der Restaurantkritiker des Kölner Stadt-Anzeiger und WDR-Radio-Koch, zuletzt essen war und hier darüber berichtete?
Egal, denn das Essen war gut. Ein wenig Urlaubsfeeling in Leverkusen. Warum auch nicht... ?!? Daß es so ist, liegt natürlich am Essen. Schon die Speisekarte bietet (mittlerweile) nicht die übliche Auswahl der hier üblichen Fleischbergen und Grilltellern, sondern etwas spezifischeres und authentischeres : Mezedes oder eben griechische Tapas. Denn das tolle -nicht nur beim Essen in Griechenland- ist das gemeinsame Bestellen vieler Gerichte, die einfach in die Tischmitte gestellt werden und sich jeder bedienen kann. Hinzu kommt eine ambitioniert zusammengestellte Karte mit griechischen Weinen.
Samstag, 06.06.2009
Restaurant "MA Tim Raue" in Berlin
Wo konnte man an einem Freitag vor dem DFB-Pokalfinale in Berlin zwischen Bayer04 Leverkusen und Werder Bremen Werner Wenning, den CEO der Bayer AG, Uli Hoeneß und weinreise treffen? Im vielleicht spannendsten, stylish-ten, am kontrovers diskutiertesten und erst seit einem Jahr eröffneten Restaurant Berlins unter der Leitung des kulinarischen Direktors Tim Raue, dem MA Tim Raue. Okay, der Wurst Uli war mittags da, denn da gibt es die günstigen Lunch-Menüs, bei denen drei Gänge 38 Euro kosten und 4 Gänge 48 Euro.
Ja, das Design und das gesamte Interieur sind von Anne Marie Jagdfeld ansprechend und beinah spektakulär entworfen worden. Der Blickfang ist sicherlich das „Jahrtausende alte Tonpferd aus der chinesischen Han-Dynastie“, denn MA ist der chinesische Name für Pferd. Dies alles konnte die Blicke allerdings nicht von dem durch eine Glasscheibe einsehbaren Küchenabschnitt und der Speisefolge ablenken. Der Service ist sicherlich nicht perfekt, aber sehr angenehm und hatte Charme, allerdings und gottseidank nicht den berühmt-berüchtigten berlinerischen.
Der Gast hat die Möglichkeit, zwischen einem Menü Revolution (7 Gänge / 128 Euro) und einem jahreszeitlich betitelten, kleinerem Menü (4 Gänge / 98 Euro) zu wählen. Natürlich ist es auch möglich, á la carte interessant klingende Gerichte auszuwählen, aber das große Menü bietet einfach einen guten Querschnitt durch die Karte und ist in Abwägung der sehr hochpreisigen Einzelgänge die bessere Wahl. Die große Weinreise schlug mit stolzen 98 Euro zu Buche; allerdings wurde großzügig nachgeschenkt und die einzelnen Weine waren keine „Billig“-Weine.
Donnerstag, 28.05.2009
Jürgen sagt...
Seit Februar kocht ja bekanntermaßen Volker Drkosch im Düsseldorfer Restaurant "Victorian". Hier wurde bereits darüber berichtet.
Der geniale, beinah alleinig ernstzunehmende Restaurantkritiker Deutschlands, Jürgen Dollase, hat dem Restaurant Anfang Mai einen Besuch abgestattet und bestätigt in seiner FAS-Kolumne "Hier spricht der Gast" den hier geäußerten ersten Eindruck. Natürlich weitaus sachkundiger und fundierter...
Einzig und allein ein richtiges Fazit fehlt -aus Platzmangel?- fehlt dem Bericht. Dies könnte sinngemäß wie folgt lauten:
Das "Victorian" ist ein durchaus interessantes Restaurant, mit einem Koch mit Perspektive und Visionen, wenn man ihn denn läßt. Vor einem Besuch sollte man sich halt über die besondere Klientel aufgrund der exponierten Kö-Lage bewußt sein. Die Karte ist besonders im á la carte-Bereich hochpreisig und auch der Wein schlägt recht ordentlich zu Buche. Die gesamte Karte mit Preisen kann man aber vorbildlicherweise auf der website nachlesen.
Dienstag, 19.05.2009
Restaurant "Die Kurve" in Düsseldorf
Seit Anfang dieses Monats hat in Düsseldorf-Pempelfort, unweit der Nordstraße, Die Kurve eröffnet. Unter dem Slogan „köstlich. koscher. kreativ.“ wird eine israelisch-mediterrane Küche angeboten. Der Name hat keinerlei Bedeutung, heißt das Restaurant, das auch mal eine Eck- bzw. Kurvenkneipe war, seit Jahren so.
Aufmerksam und neugierig geworden durch einen Bericht auf einem Düsseldorfer PR-Blog mußte das Restaurant direkt besucht werden. Hinzukam noch die interessante, kürzlich gesehene ZDF-Dokumentation „Zwei Völker, ein Geschmack“, in der es -grob zusammengefaßt- um die Vorliebe von Israelis und Palästinensern für Hummus ging. Auch die bisher besuchten koscheren Restaurants in Antwerpen oder New York wollten doch mit einer Neueröffnung vor der Haustür verglichen werden.
Die Jüdischen Speisegesetze (hebräisch „Kaschrut“) unterscheiden in koscher („rein“, „tauglich“, „geeignet“) und trefe („unrein“). In diesen Gesetzen wird nicht nur aufgeführt, welche Lebensmittel koscher sind (z.B. Gemüse, Fleisch von wiederkäuenden Paarhufern), sondern auch Regeln der Zubereitung und zur Einrichtung der Küchen genannt.
Dienstag, 05.05.2009
Restaurant "Kult" in Bergisch-Gladbach
Die ist eine Restaurantkritik, die unter verschiedenen Aspekten gelesen werden sollte: Zum einen hatte das Restaurant Kult zum Zeitpunkt des Besuchs erst einen Monat geöffnet und zum anderen sollte der Gast das Restaurant ein weiteres Mal besuchen, um ein für ihn abschließendes Urteil zu fällen.
Enis Akisik hat vor wenigen Jahren sein Restaurant Bizim, das er in der Kölner Weidengasse inmitten von Dönerbuden und Baklavaläden jahrelang erfolgreich (17 Gault Millau-Punkte!) betrieb, geschlossen. Jetzt ist er, weniger zentral gelegen in der beschaulichen Gourmethochburg Bergisch-Gladbach, zusammen mit seiner Restaurantleiterin Barbara Klöpfel wieder auf der Bildfläche zurück.